Heute nochmal zwei Angebote von PopRat Saarland und Historischem Museum zum Abschluss von „Colors of Pop“: Eine Führung durch den Künstler (15.00 Uhr) und die Performance „Pop en gros – alles muss raus“ (16.00 Uhr) zur Ausstellung „Im Plattenland“ von OW Himmel im Historischen Museum Saar. Die Ausstellung selbst ist heute noch bis 18.00 Uhr zu sehen.


Schlagzeug aus Schallplatten – Foto: Carsten Dobschat

In der Führung des Künstlers durch die Ausstellung liegt der Schwerpunkt auf den Exponaten und der Linoldrucktechnik.

In der Performance können die Besucher zum Ausstellungsende reines, schwarzes Vinyl nach eigener Wahl (aus etwa 5.000 Platten) zum Kilopreis erstehen. Eine Waage sowie der Verkäufer OW Himmel stehen bereit.

Eine Ausstellung, initiiert von „PopRat Saarland“ und dem Historischen Museum Saar.

Lange schien das Thema Vinyl Vergangenheit und damit Geschichte. In den vergangenen Jahren jedoch erleben Vinylplatten ihrer Haptik, ihres besonderen Klangs und ihres angemessenen Platzes für anspruchsvolles Artwork wegen eine Renaissance. Die Ausstellung „Im Plattenland“ von OW Himmel inklusive der Performances des Künstlers rund um das Thema, initiiert und veranstaltet vom PopRat Saarland im Historischen Museum Saar, greift diese Entwicklung auf – freilich mit den von Himmel erwartbar unerwartbaren Durchbrechungen, Spiegelungen und Augenzwinkern.
Der bildende Künstler OW Himmel beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Themen aus der Rock- und Pop-Musik. Für den PopRat Saarland bespielt er zum „Colours of Pop“- Festival einen ganzen Raum im Historischen Museum Saar mit seiner Kunst rund um das Thema Vinylkultur bespielen.

Fester Boden, bunt und inhaltsreich: Popkultur im Historischen Museum

Die Ausstellung beinhaltet:

BEGEHBARE BODENINSTALLATION

Der Tagungsraum im Historischen Museum wird zum Vinyl-Ort: Sein Boden wird mit 500 Vinylplatten geklebt.

RAUM-EXPONATE

Ein Schlagzeug, das komplett aus Schallplatten gebaut ist und Europaletten mit Tausenden gestapelten Vinylplatten.

WAND-EXPONATE

17 Linoldruck-Graphiken (40 x 40 cm) mit Schallplattenlabel-Motiven aus der Sammlung des Künstlers und Label-Fetischisten sind zu sehen. An den zwei kurzen Wänden hängen zei Linoldruck-Grahpiken (70 x 70 cm) mit zwei großen, runden Schallplattenlabel-Motiven. Vor der Glaswand hängt eine Graphik mit dem Motiv eines arabischen Vinylhändlers auf dem Bazaar (ebenfalls Linoldruck).

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