Achtung! „UNIKULT“-Vernissage im Garelly-Haus ausgebucht
Die Vernissage zur Begleitausstellung des Forschungs- und Erinnerungsprojekts „UNIKULT proudly presents: saarländische Popgeschichte(n)“ von PopRat Saarland und UNIKULT ist bereits jetzt ausgebucht.
Da die Kapazität im Garelly-Haus streng limitiert ist, empfiehlt der PopRat Saarland, statt der Vernissage die normalen Ausstellungstermine wahrzunehmen:
Ausstellung:
Samstag, 11. Januar, bis Sonntag, 2. Februar
Öffnungszeiten:
donnerstags und freitags, jeweils 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr;
samstags und sonntags, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Das Forschungs- und Erinnerungsprojekt von PopRat Saarland e.V., UNIKULT und Union Stiftung in Kooperation mit dem Historischen Museum Saar, dem Förderverein für das Historische Museum Saar, dem Saarländischen Landesarchiv, der Universität des Saarlandes (UdS), dem Saarländischen Museumsverband, den Angewandten Popstudien der UdS, der Popscene, dem Garelly-Haus/USUS e.V. und dem Conte Verlag hat in einer Buch-Publikation die legendäre, 15-jährige Geschichte von UNIKULT aufgearbeitet. Das Buch erscheint am 10. Januar in der Publikationsreihe des Historischen Museums Saar im saarländischen Conte-Verlag.
Die dazugehörige, unkonventionelle und zum Geist von UNIKULT passende Begleit-Ausstellung im Subkultur-Tempel Garelly-Haus in Saarbrücken macht diese Geschichte hauptsächlich anhand von Original-Konzertplakaten von großen Pop-, Rock- und Jazz-Bands sowie bekannten Liedermachern wiedererlebbar. Publikation und Ausstellung arbeiten damit ein sehr wichtiges Stück sowohl saarländischer und Saarbrücker Popgeschichte als auch Geschichte der Universität des Saarlandes auf.
In den rund 15 Jahren seines Bestehens (1976-1990) hat UNIKULT mindestens südwestdeutsche Konzertgeschichte geschrieben: von Depeche Mode bis R.E.M., von Kraan bis Rio Reiser, von Spliff bis Jango Edwards, von Grobschnitt bis Ideal, von Shakatak bis Latin Quarter, von Konstantin Wecker bis Georg Danzer oder von Ultravox bis zu den Stranglers, die Bandbreite der an der Saar-Uni präsentierten Bands war enorm und das Gespür der bunten Ehrenamtstruppe von UNIKULT für spätere Supergroups war groß. Im Audimax der Universität des Saarlandes ging auch die damalige Jazz Elite ein und aus. Ob Carla Bley oder Pat Metheny mit ihren Bands, das United Jazz + Rock Ensemble oder Mr. Soul Makossa Manu Dibango – viele Größen waren da. Aber auch über diese Konzerte hinaus hat UNIKULT als wichtiger, Uni-Identität stiftender Veranstalter gewirkt, etwa mit Lesungen, Kabarett-Abenden, Bällen oder legendären Studenten-Partys.
Kuratiert wurde die Ausstellung von den UNIKULT-Mitgliedern Stefan Emrich, Uwe Kartmann, Marlene Schweigerer-Kartmann, Jutta Haag vom Saarländischen Landesarchiv sowie Initiator, PopRat-Gründer und –Beirat Peter Meyer.
Im erweiterten Kuratorenkreis sind Popscene-Chef Markus Brixius, die UNIKULT-Gründer Werner „Goldi“ Balzert und Alban Dörr sowie Werner Becker, Walter Motzheim, Wendelin Breyer, André Lukats, Rüdiger Cwielong, PopRat-Vorsitzender Gregor Theado und Jupp Feilen.
Gestaltet wurde die Ausstellung von den saarländischen Künstlern Katharina Krenkel und O.W. Himmel.
Die „UNIKULT“-Ausstellung läuft im Garelly-Haus in dessen Projektreihe „KulturKraftwerk“. Die Reihe wird gefördert von der Landeshauptstadt Saarbrücken und dem Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes.
1 Kommentar
Hans-Henning Krämer · 9. Januar 2025 um 23:44
Sehr geehrte Damen und Herren,
leider gab es auf der Seite des Garelly-Hauses keinerlei Hinweis darauf, dass man sich zur Ausstellungseröffnung anmelden sollte. Dass nun die Rede davon ist. dass die Veranstaltung ausgebucht ist, überrascht. Auch im Artikel in der Saarbrücker Zeitung keinerlei Hinweis hierzu. insofern werde ich trotzdem Mal mein Glück versuchen.
MfG
Hans-Henning Krämer