Pressemitteilung zur aktuellen Entwicklung der Pandemielage

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Pressemitteilung zur aktuellen Entwicklung der Pandemielage:

Der PopRat Saarland e. V. als Interessenverband der saarländischen Kultur- und Eventbranche arbeitet seit Beginn der Pandemie kontinuierlich an tragfähigen Konzepten, um ein Fortbestehen des kulturellen Angebots im Saarland zu gewährleisten und gleichzeitig bestmöglich zum Schutz der Gesundheit der Besucherinnen und Besucher beizutragen.
„Veranstaltungen unter strikter Einhaltung existierender Konzepte bieten hinreichende Sicherheit.“ Zu diesem Schluss kommt Julian Blomann, einer der beiden Leiter der Arbeitsgemeinschaft Veranstaltungswirtschaft des PopRats. Schon im Frühjahr dieses Jahres war er einer der Vertreter der Event- und Kulturbranche in einer Expertenrunde, die über mehrere Monate gemeinsam an der Erstellung eines Konzepts gearbeitet hatte, welches Events auch im erwarteten Corona-Winter sicher durchführbar machen sollte.
Durch Initiative des PopRats und auf Einladung und unter Federführung des Wirtschaftsministeriums, traf sich, unter wissenschaftlicher Begleitung und Mitwirkung durch Dr. Jürgen Rissland von der Virologie der Uniklinik Homburg, ein Gremium aus Expertinnen und Experten aller betroffenen Ministerien und Branchenverbände und erarbeitete ein tragbares und vor allem nachhaltig wirksames Konzept mit Namen SaarCoCo („SaarControlCovid“, angelehnt an den ControlCovid-Stufenplan des Robert-Koch-Instituts hinsichtlich Corona-Schutzauflagen). Dieses Konzept wurde der Landesregierung vorgeschlagen, aber aufgrund Inkrafttreten des aktuell geltenden „Saarland Modell Plus“ nicht umgesetzt.
„Welche Situation auf uns zukommt, war uns allen damals schon klar und die beteiligten Expertinnen und Experten haben keinen Zweifel daran gelassen, dass der Sommer nur eine kurze Phase der Erholung darstellen würde. Deswegen war und ist es für unsere Branche so wichtig, ein Konzept zu haben, auf dessen Grundlage wir sicher und verantwortungsvoll auch in diesem Winter weiterarbeiten können,“, ergänzt Jens Spallek, zweiter Leiter der Arbeitsgemeinschaft Veranstaltungswirtschaft des PopRats, „gerade in Hinblick auf die Tatsache, dass existierende Hilfsprogramme zwar verlängert, aber auch verschlechtert wurden, und damit wieder nicht ausreichen werden, die Branche nachhaltig zu stützen.“
Davon abgesehen ist die Bedeutung der Kultur- und Veranstaltungsbranche für den sozialen Zusammenhalt und die psychische Gesundheit der Menschen nach Auffassung des PopRats von enormer Wichtigkeit. Vor allem in der dunklen Jahreszeit brauchen die Menschen soziale Interaktion, um gesund zu bleiben. „Die Menschen haben ein starkes Bedürfnis nach sozialer Interaktion und Kultur. Kultur ist der Kitt unserer Gesellschaft. Eine ganze Gesellschaft büßen zu lassen, ist sicher nicht der richtige Weg, wenn es Alternativen gibt. Und im Gegensatz zum vergangenen Jahr, in dem das Schließen der Branche wirklich alternativlos war und auch unsere volle Unterstützung hatte, liegen in diesem Jahr Alternativen fertig in der Schublade, die es jetzt unverzüglich zu prüfen gilt. Es setzt nur konsequentes Handeln voraus, dann ist ein weiteres Arbeiten der Branche möglich, was natürlich auch die strenge Einhaltung und Kontrolle der Maßnahmen voraussetzt.“ sagt Gregor Theado, erster Vorsitzender des PopRats.


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