„Staatspreis für Design“-Anerkennung für das Festival „Pictures of Pop – Fotografie in der Popkultur“ des PopRates Saarland – Kurator Peter Meyer: „Auszeichnung für dieses einzigartige saarländische Kulturprojekt“

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„Staatspreis für Design“-Anerkennung für das Festival „Pictures of Pop – Fotografie in der Popkultur“ des PopRates Saarland – Kurator Peter Meyer: „Auszeichnung für dieses einzigartige saarländische Kulturprojekt“
PopRat Saarland und die Agentur 310 haben für das Festival „Pictures of Pop – Fotografie in der Popkultur“ eine Anerkennung des Staatspreises für Design erhalten. In der Begründung der Jury heißt es: „Die Kampagne “Pictures of Pop” wirft mit ihrem partizipativen Fotoprojekt und der Veranstaltungsreihe einen erfrischenden Blick auf das Saarland. Sie steht als Beispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn wir uns von der veralteten Vorstellung magischen Designs lösen, das von einem einzigen Genie oder Gelehrten geschaffen wird. Dieses Projekt zeigt, dass kollaboratives und partizipatives Design genauso wirkungsmächtig – wenn nicht sogar wirkungsmächtiger – ist als diese “andere” Art von Design. Die Komplexität, die dadurch entsteht, dass die Visionen so vieler verschiedener Künstlerinnen und Künstler und Fotografinnen und Fotografen in einer gemeinsamen Kampagne zusammengeführt werden, sollte nicht unterschätzt werden. Aus diesen Gründen freuen wir uns, das Projekt in die diesjährige Auswahlliste der bemerkenswerten Einreichungen aufnehmen zu können und mit einer Anerkennung auszuzeichnen.“
„Ende des Jahres werden es 50 kleine und große Ausstellungen im ganzen Saarland gewesen sein, in denen der PopRat in rund 40 unterschiedlichsten Locations von Ministerium bis Museum, von Weltkulturerbe bis Club, von Galerie bis Café, von Einkaufsmall bis Marktplatz insgesamt weit über 1300 Fotografien gezeigt, über 150 Fotografinnen und Fotografen präsentiert und nebenbei noch über 50 Bands, DJs und Acts zu Gehör gebracht haben wird. Mit der Kampagne haben wir Schätzungen zufolge fast 80 Prozent der Saarländerinnen und Saarländer erreicht, und mehr als 100.000 von ihnen hatten Berührung mit einer unserer Ausstellungen. Ein im Saarland bisher einzigartiges Kulturprojekt! Dass das Festival jetzt auch noch von höchster staatlicher Stelle ausgezeichnet wird, adelt unsere Arbeit. Mein Dank gilt stellvertretend für alle Mitwirkenden vor allem den PopRätinen Annika Pelzer und Sandra Rummel für die Hilfe bei der Organisation, Manuela Simon und PopRat Peter Layoutist Liwowski von 310 für das großartige und jetzt offiziell als `bemerkenswert´ anerkannte Design, PopRat Markus Brixius und Tobias Wönne von Inszene Media und der Popscene für die Unterstützung bei der Verbreitung des Festivals ins ganze Saarland sowie der AG `Foto´ des PopRates für so manche gute Idee! Danke auch allen Sponsoren, Unterstützern, Location-Inhabern, Fotografinnen, Bands und Musik-Acts für die Unterstützung. Wir haben durch ein wunderbares Miteinander etwas bisher Einmaliges geschaffen und durch das Festival den Besucherinnen und Besuchern ohne große Worte die enorme Bandbreite, kommunikative Wirkkraft, emotionale Strahlkraft und atemberaubende Kreativität der Popkultur, dieser Kultur des Jetzts, vor Augen geführt.“, sagte der Kurator des Festivals und ehemalige Vorsitzende des PopRates, Peter Meyer.
Und der Vorsitzende des PopRates Saarland, Gregor Theado ergänzte: „Die Marke „Pictures of Pop“ wird mit dem Festival nicht enden, sondern auch in Zukunft in weiteren Einzelausstellungen fortgeführt werden. Dieses Konzept, Momente der Popkultur in Bildern festzuhalten und durch Ausstellungen und musikalische Acts zu kommunizieren, ist nicht nur einzigartig; es berührt die Besucherinnen und Besucher und verkörpert das, wofür unser Verband steht: Gelebte Popkultur als Motor und Spiegel unserer Gesellschaft.“
So außergewöhnlich wie das Festival war auch die Kommunikation des Festivals in Form einer so nie dagewesenen Kampagne über eine ausdifferenzierte Presse- und Medienarbeit, Out of Home-Werbung (klassische Ausstellungsplakate, Citycards, Großflächen, Banner, Werbebildschirme, Anzeigen, Flyer etc), einem wertigen Ausstellungs-Katalog und Social Media (FB, Insta) sowie einer zentralen Landing Page mit allen Infos und Download-Möglichkeiten für die Medien: zuerst www.pop19.de, dann www.pop20.de, jetzt www.pop21.de.
Diese Kampagne ist aber auch deshalb so besonders, weil sie stringent und konsequent von einer Vielzahl von Leuten umgesetzt werden konnte, die eigentlich mit dem Thema Design oder Gestaltung nichts oder nur wenig am Hut haben.
Das Design ist so intuitiv, dass es ohne aufwendigen Styleguide ausgekommen ist – quasi eine moderne Variante eines Corporate Designs, in dem starre Vorgaben zugunsten von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, aber ohne Verlust des Wiedererkennungswertes etabliert werden konnten.
Es wurden allen Partnern des Festivals zur Verfügung gestellt (PopRäte, Fotografinnen und Fotografen, Location-Inhaber, Vernissage-Bands, Medienpartner, Sponsoren und Unterstützer, Kooperationspartner) und fand so eine Verbreitung und Durchdringung, die bisher ihresgleichen sucht.
Der AG „Foto“ des PopRates gehören an: Carlotta Pudelek, Zippo Zimmermann, Ada Fitz, Varvara Kandaurova, Uli Weis, Michael Reufsteck, Elena F. Barba, Sascha Markus, Volker Schütz, Layoutist, Roland Helm, Annika Pelzer, Mark Doerr, Lukas Pell, Doro Jungen, See Bauer, Peter Meyer, Markus Jungen, Rebekka Jochum, Dr. Andrea Jaeckel-Dobschat, Oliver Elm, Christian Fickinger, Markus Brixius, Andreas Hoffmann.

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