„Games, Games, Games“ Ringvorlesung 6: „More than a Game“. Zum Verhältnis zwischen interaktiven und narrativen Elementen in hybriden digitalen Spielen.

veröffentlicht am

Am kommenden Mittwoch, 27. November, um 18.15 Uhr geht die Ringvorlesung „Games, Games, Games! Das Videospiel zwischen Kunst und Pop, Code und Kommerz“ auf dem Saarbrücker Universitäts-Campus in die siebte Runde. Sie wird organisiert von der Medienwissenschaft und der Amerikanistik der Universität des Saarlandes in Kooperation mit dem PopRat Saarland im Rahmen des Zertifikats „Angewandte Popstudien“ und wird von der saarländischen Spieleförderungs-Initiative „Game Base Saar“ unterstützt.

Seit dem zunehmenden Einzug digitaler Spiele in private Haushalte in den 1970er-Jahren befinden sich Spieler*innen an der Schnittstelle zwischen spielerischem Handeln und Erzählen, eine Schnittstelle, die seit Ende der 1990er-Jahre auch vermehrt die literatur- und medienwissenschaftliche Forschung bewegt. Dabei treten Medienpraxis und Medientheorie im Hinblick auf die Beurteilung des Verhältnisses zwischen interaktiven und narrativen Elementen in digitalen Spielen teilweise weit auseinander. Der kommende Vortrag bearbeitet die Thematik deshalb zum einen medientheoretisch, betrachtet zum anderen aber auch medienpraktische Beispiele, um darzulegen, wie beide ästhetischen Wirkmächte in hybriden digitalen Spielen miteinander interagieren.

Dr. Kai Matuszkiewicz ist Literatur- und Medienwissenschaftler mit Schwerpunkten in den Bereichen Digital Game Studies, spielbezogene Vermittlungsansätze, Handlungstheorie und Narratologie, Transmedia Studies sowie Medienproduktion und -rezeption im digitalen Zeitalter. Er promovierte über das Verhältnis zwischen interaktiven und narrativen Elementen digitaler Spiele an der Universität Göttingen. Gegenwärtig arbeitet er als Projektmitarbeiter am Servicecenter Lehre der Universität Kassel u.a. zu Gamification, Serious Games und Digital Game-Based Learning.
Die Ringvorlesung beschäftigt sich mit dem Videospiel aus unterschiedlichen Perspektiven der Wissenschaft und der Branche. Sie findet wöchentlich bis einschließlich 29. Januar 2020 jeweils mittwochs von 18.15 Uhr bis 19.30 Uhr auf dem Campus der Universität des Saarlandes (Gebäude B3 1, Hörsaal 1) statt und richtet sich sowohl an Studierende als auch an die interessierte Öffentlichkeit.


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.